Liebe Patienten

Im nachfolgendem Link sind wichtige Merkblätter und Hinweise zum Herunterladen

Wenn wir jetzt alle entschlossen handeln, können wir die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamen und viele Leben retten. 
Denn wer sich schützt, schützt uns alle - wir bewältigen diese Krise am besten gemeinsam.

Nachfolgend finden Sie wichtige Merkblätter zum Download:

 FRAGEN und Antworten

Wie kann ich mich infizieren?

Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, die vorrangig über die Schleimhäute von Mund und Nase, aber auch durch den Kontakt über die Hände erfolgen kann.

Wie lange ist die Inkubationszeit bei einer Infektion mit dem neuartigen Coroanvirus?

Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen, im Durchschnitt jedoch 5-6 Tage.

Welche Altersgruppen sind von Covid-19 besonders betroffen?

Alle Altersgruppen können sich infizieren und erkranken. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Menschen höheren Alters (60+) und jene, die bereits von Grunderkrankungen betroffen sind. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Kann das Virus auch über den Stuhlgang bzw. Toilettengang in den Wasserkreislauf übertragen werden?

Das Virus konnte in einigen Fällen im Stuhl nachgewiesen werden. Nach derzeitigem Stand ist eine Übertragung aus dem Stuhl über Schmierinfektion jedoch äußerst selten. Man geht derzeit davon aus, dass sich das Virus vor allem über Tröpfcheninfektion bzw. Schmierinfektion von Sekreten aus den Atemwegen über die Hände überträgt. Der Wasserkreislauf spielt bei der Übertragung des Virus keine Rolle.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einem positiven Test?

In den allermeisten Fällen verläuft eine Erkrankung nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sehr milde und muss nicht behandelt werden, viele Infizierte haben auch gar keine Symptome. Im Zentrum der Behandlung einer schweren Infektion stehen Maßnahmen wie z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ- oder Begleitinfektionen sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Kann ein Hausarzt einen Test verweigern, wenn ich Symptome zeige und aus einem Risikogebiet zurückkomme?

Der Einschätzung des Arztes oder Ärztin sollte vertraut werden. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern, wenden Sie sich bitte erneut an Ihre Praxis und klären Sie die nächsten Schritte ab. Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Warum wird nicht bei jedem ein Test veranlasst, wenn er mit einer infizierten Person in Kontakt stand?

Ohne Vorliegen von Symptomen hat ein negatives Testergebnis während der Inkubationszeit von 14 Tagen nur eine begrenzte Aussagekraft. Auch wenn SARS-CoV-2 nicht nachgewiesen wurde, kann sich innerhalb der Inkubationszeit dennoch eine Infektion entwickeln. Personen, die nach Kontakt zu einem bestätigten Fall oder Rückkehr aus einem Risikogebiet keine Symptome bemerken und sich noch in der 14-tägigen Inkubationszeit befinden, sollten sich bis zum Ende der Inkubationszeit Zuhause aufhalten („Häusliche Quarantäne“) und soziale Kontakte möglichst vermeiden. Wenn innerhalb der 14 Tage Symptome auftreten, sollte der Hausarzt bzw. die Hausärztin telefonisch kontaktiert werden, diese werden gegebenenfalls einen Test veranlassen.

Wo kann ich mich testen lassen?

Wenn Sie vermuten sich infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin oder rufen die 116 117 an. Diese*r entscheidet, ob Sie getestet werden müssen und bespricht mit Ihnen die weiteren Schritte, auch wo die Testung erfolgen soll. Falls Sie Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, sollten Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden, welches mit einer individuellen Befragung die persönlichen Maßnahmen empfehlen kann.

Wer kann sich momentan testen lassen?

Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Atembeschwerden allein reichen demnach nicht aus. Die Person muss außerdem Kontakt zu einer infizierten Person gehabt oder sich in einer Region aufgehalten haben, in der das Virus flächendeckend nachgewiesen wurde.

Was sind die Symptome von Covid-19?

Die häufigsten Symptome einer Covid-19 Infektion sind Fieber, trockener Husten und Schnupfen. Auch Abgeschlagenheit, Halskratzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen usw. treten auf. In seltenen Fällen litten Betroffene unter Übelkeit und Durchfall.

Was mache ich wenn ich keine Symptome habe, aber vermute infiziert zu sein?

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden. Falls Sie sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und zu Hause bleiben. Falls Sie sich in einer Region aufgehalten haben, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach der Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie, nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Weitere Informationen erhalten Sie auch telefonisch unter 116 117.

Ist man nach 14 Tagen wieder gesund?

Innerhalb von 14 Tagen, nachdem Sie mit jemandem Kontakt hatten, der bereits an COVID-19 erkrankt ist, können Symptome auftreten (Inkubationszeit). Der Krankheitsverlauf bei COVID-19 ist jedoch individuell und kann vor allem bei schweren Fällen auch länger als 14 Tage dauern.

Was mache ich, wenn ich ein Kratzen im Hals habe?

Ein bloßes Kratzen im Hals muss noch kein Anzeichen für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein. Falls Sie weitere Symptome wie z.B. Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen usw. feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin bzw. an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117.

Bei einem Verdacht oder positiven Test: An wen wende ich mich? Wer muss informiert werden?

Für Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren sowie Reisende mit typischen Symptomen aus Nicht-Risikogebieten gilt folgende Empfehlung: unnötige Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben, und sich mit Hinweis auf die Reise telefonisch bei Ihrem Arzt/Ärztin anmeldenSollte bei Ihnen der Test auf SARS-CoV-2 positiv ausfallen, wird Ihnen das Gesundheitsamt mitteilen, wie Sie sich zu verhalten haben und wer sonst noch informiert werden muss.

Wie kann ich mich und mein Umfeld schützen? Was kann ich präventiv machen?

Ähnlich wie bei Influenza und anderen gängigen Erkältungskrankheiten sind es einfache Maßnahmen, mit denen man sich schützen kann: in die Armbeuge niesen oder husten, regelmäßiges Händewaschen, Händeschütteln vermeiden sowie 1-2 Meter Abstand zu anderen.

Wir bleiben Zuhause!

Damit sich das Virus langsamer verbreitet. Wer sich schützt, schützt auch andere. Vor allem unsere Älteren und gesundheitlich vorbelasteten Mitmenschen jeden Alters. Unterstützen Sie jetzt die Aktion mit einem eigenen Beitrag: Für wen bleiben Sie Zuhause? Drücken Sie damit auch Ihre Wertschätzung für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsbereich und der Versorgung unseres Landes aus, die für uns gerade in schwierigen Zeiten im Einsatz sind. Auch wenn wir räumlich auf Distanz gehen müssen, halten wir umso mehr zusammen.

Ihr Praxisteam